Sehenswürdigkeit · HafenCity
Kesselhaus Hamburg
Das ehemalige Kraftwerk der Speicherstadt in der HafenCity beherbergt heute ein Café, wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und einen Welterbe-Infopoint.
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Das Kesselhaus am Sandtorkai in der HafenCity war früher das Kraftwerk der Speicherstadt. Hier wurde der Strom für die Beleuchtung erzeugt. Außerdem kam von hier das Druckwasser, mit dem die Kräne und Aufzüge hydraulisch betrieben wurden. Das Gebäude entstand 1886–1887 nach Plänen von Franz Andreas Meyer und ist ein eingetragenes Kulturdenkmal.
Schon von Weitem fällt der hohe Backsteinturm mit Schieferdach auf, auf dem ein Metallgitter sitzt. Dieses Gitter hat eine Geschichte: Die Schornsteine gingen im Krieg verloren. Beim Umbau 1999–2000 durch Gerkan, Marg und Partner wurden sie durch Stahlgitterkonstruktionen ersetzt. Vor dem dreigeschossigen Betriebstrakt liegt die flache, eingeschossige Kesselhalle mit großen Fenstern und Glastüren.
In der ehemaligen Kesselhalle findest du heute ein Café, wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Kulturveranstaltungen. Vor der Halle verläuft eine erhöhte Terrasse aus Stahl mit Geländer, Tischen, Stühlen und Sonnenschirmen. Am späten Nachmittag ist sie gut besucht, und vom Kopfsteinpflasterplatz davor hast du einen guten Blick auf Turm und Halle.
Im Foyer gibt es einen Infopoint zum UNESCO-Welterbe „Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus“. Damit eignet sich das Kesselhaus gut als Startpunkt, wenn du die Speicherstadt erkunden möchtest. Bis 2026 war hier das HafenCity InfoCenter untergebracht.
Alle Bereiche sind barrierefrei erreichbar, der Eingang liegt an der Terrasse. Mit der U3 fährst du bis zur Haltestelle Baumwall.
Was es zu sehen gibt
Schau dir zuerst den hohen Backsteinturm mit Schieferdach an. Das Metallgitter oben auf dem Turm erinnert an die im Krieg verlorenen Schornsteine. Gut zu sehen ist auch der Aufbau des ehemaligen Kraftwerks: ein dreigeschossiger Betriebstrakt und davor die eingeschossige Kesselhalle mit großen Fenstern. In der Halle laufen wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Im Foyer erfährst du am Welterbe-Infopoint mehr über die Speicherstadt und das Kontorhausviertel mit Chilehaus.
Geschichte
Das Kesselhaus wurde 1886–1887 nach Plänen von Franz Andreas Meyer als Kraftwerk der Speicherstadt gebaut. Es erzeugte Strom für die Beleuchtung und Druckwasser für die Hydraulik der Kräne und Aufzüge. Bei den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt, und die Schornsteine gingen verloren. Die Dampfversorgung wurde später durch elektrische Anlagen ersetzt. Beim Umbau 1999–2000 durch Gerkan, Marg und Partner bekam das Haus Stahlgitterkonstruktionen anstelle der früheren Schornsteine. Danach diente das Kesselhaus bis 2026 als HafenCity InfoCenter. Es ist ein eingetragenes Kulturdenkmal.
Gut zu wissen
Das Kesselhaus liegt Am Sandtorkai 30 in der HafenCity. Die nächste U-Bahn-Haltestelle ist Baumwall an der Linie U3. Alle Bereiche sind barrierefrei erreichbar, der Eingang liegt an der Terrasse. Es gibt einen Plattformlift mit einer Fläche von 80 × 100 cm. In der ehemaligen Kesselhalle gibt es ein Café. Auf der Terrasse davor stehen Tische und Stühle unter Sonnenschirmen. Bei gutem Wetter kann es am Eingang zu kurzen Wartezeiten kommen.
Mit Kindern
Weil alle Bereiche barrierefrei erreichbar sind und es einen Plattformlift gibt, kommst du auch mit Kinderwagen gut ins Gebäude. Auf der Terrasse vor dem Café kannst du eine Pause einlegen, bevor es weiter durch die Speicherstadt geht.
Häufige Fragen
Was gibt es im Kesselhaus Hamburg zu sehen?
In der ehemaligen Kesselhalle gibt es ein Café, wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Kulturveranstaltungen. Im Foyer befindet sich ein Infopoint zum UNESCO-Welterbe „Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus“.
Wofür wurde das Kesselhaus ursprünglich gebaut?
Es war das Kraftwerk der Speicherstadt. Es erzeugte Strom für die Beleuchtung und Druckwasser für die Hydraulik der Kräne und Aufzüge.
Ist das Kesselhaus barrierefrei?
Ja. Alle Bereiche sind barrierefrei erreichbar, der Eingang liegt an der Terrasse. Es gibt einen Plattformlift mit 80 × 100 cm.
Wie komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Kesselhaus?
Die nächste U-Bahn-Haltestelle ist Baumwall an der Linie U3. Das Kesselhaus liegt Am Sandtorkai 30 in der HafenCity.
Wer hat das Kesselhaus entworfen?
Das Gebäude entstand 1886–1887 nach Plänen von Franz Andreas Meyer. Gerkan, Marg und Partner haben es 1999–2000 umgebaut.
Von hier aus
Vom Kesselhaus aus kannst du die umliegende Speicherstadt und die HafenCity gut zu Fuß erkunden. Diese Orte liegen in der Nähe:
| Ort | Richtung | Entfernung | zu Fuß | |
|---|---|---|---|---|
| Osten | 40 m | ca. 1 Min. | ||
| Süden | 110 m | ca. 2 Min. | ||
| Osten | 170 m | ca. 3 Min. | ||
| Westen | 180 m | ca. 3 Min. | ||
| Süden | 230 m | ca. 4 Min. | ||
| Osten | 260 m | ca. 4 Min. |
Weitere Orte bis 1 km (18)
Entfernung in Luftlinie, Gehzeit geschätzt. Der Pfeil zeigt die Richtung von Kesselhaus Hamburg aus (Norden oben).
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Quellen und Aktualität
Stand 04.10.2026 · 3 Quellen
Selbst besucht und fotografiert, zuletzt im Oktober 2026. Zuletzt bearbeitet am 4. Oktober 2026. Texte mit Unterstützung eines Sprachmodells verfasst und redaktionell geprüft.
- Wikipedia: Kesselhaus (Speicherstadt) · de.wikipedia.org
- hamburg.de – Behörde für Kultur und Medien, UNESCO-Welterbe · hamburg.de
- Hamburg Tourismus: Kesselhaus · hamburg-tourism.de