Architektur · HafenCity
Internationales Maritimes Museum Hamburg
Das Internationale Maritime Museum Hamburg zeigt die Sammlung von Peter Tamm im Kaispeicher B, einem denkmalgeschützten Backsteinspeicher in der HafenCity.
- Koreastraße 1, 20457 HamburgHafenCity
- imm-hamburg.de
- 53,54335° N · 9,99982° O
- mit Kindern
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Das Internationale Maritime Museum Hamburg befindet sich im Kaispeicher B in der HafenCity. Der Speicher wurde 1878/1879 gebaut und gilt als ältestes erhaltenes Speichergebäude Hamburgs. Seit 2000 steht er unter Denkmalschutz, 2008 wurde hier das Museum eröffnet. Den Speicher haben Wilhelm Emil Meerwein und Bernhard Hanssen entworfen. Für den Umbau zum Museum ab 2004 war die Hamburger Architektin Mirjana Markovic verantwortlich.
Schon von außen fällt das Gebäude auf: Die Fassade aus rotem Backstein mit Staffelgiebeln, grünen Fenstern und Ladeluken ist im Stil der Hannoverschen Schule gestaltet, mit neugotischen Giebeln, Erkern und Spitzbögen. Über dem grünen, bogenförmigen Eingangsportal steht „Maritimes Museum · Peter Tamm“. Besonders schön sieht man den Speicher vom gegenüberliegenden Ufer des Fleets aus, wenn die tief stehende Sonne die Giebel anstrahlt.
Im Inneren verteilen sich über 12.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf neun Ausstellungsdecks. Grundlage ist die Sammlung von Peter Tamm. Zu sehen sind unter anderem Schiffsmodelle, Marinemalerei, Uniformen, Navigationsinstrumente und Werftbaupläne. Dazu gehören auch Knochenschiffe, die französische Kriegsgefangene während der Napoleonischen Kriege angefertigt haben.
Betrieben wird das Museum von der Peter Tamm sen. Stiftung. Dem Haus wurde vorgeworfen, Militarismus und Kolonialismus zu verharmlosen, besonders bei der Darstellung der deutschen Marinegeschichte. Diese Kritik kannst du beim Rundgang im Hinterkopf behalten.
Alle Ausstellungsbereiche sind barrierefrei zugänglich. Das Museum ist nach „Reisen für Alle“ zertifiziert.
Bilder
Eigene Aufnahmen, zuletzt Oktober 2026 · Fotos: © Andreas Kirchner. Fotos verwenden oder beauftragen
Was es zu sehen gibt
Nimm dir zuerst Zeit für das Gebäude selbst: die Backsteinfassade mit Staffelgiebeln, neugotischen Elementen, grünen Fenstern und Ladeluken. Drinnen lohnen sich die Schiffsmodelle aus der Sammlung von Peter Tamm, die Marinemalerei sowie die Navigationsinstrumente und Werftbaupläne. Achte besonders auf die Knochenschiffe, die französische Kriegsgefangene während der Napoleonischen Kriege gefertigt haben. Für ein gutes Foto stellst du dich ans gegenüberliegende Ufer des Fleets, von dort hast du den ganzen Speicher samt Giebeln im Blick.
Geschichte
Der Kaispeicher B entstand 1878/1879 als Speichergebäude nach Plänen von Wilhelm Emil Meerwein und Bernhard Hanssen und gilt als ältestes erhaltenes Speichergebäude Hamburgs. Früher wurden hier unter anderem Tabak, Rum, Wein, Getreide und Tee gelagert. Seit 2000 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Ab 2004 baute die Hamburger Architektin Mirjana Markovic den Speicher zum Museum um, 2008 wurde das Internationale Maritime Museum Hamburg eröffnet.
Gut zu wissen
Das Museum liegt in der Koreastraße 1 in der HafenCity. Da sich die Ausstellung über neun Decks verteilt, solltest du genügend Zeit einplanen. Alle Ausstellungsbereiche sind barrierefrei zugänglich, es gibt zwei Aufzüge und barrierefreie WCs. Täglich finden öffentliche Führungen statt, für die du dich an der Kasse anmeldest. Sie kosten einen Aufpreis zum Eintritt. Gruppenführungen laufen über den Museumsdienst Hamburg. Zum Museum gehört außerdem ein Shop.
Mit Kindern
Für Familien gibt es ein eigenes Familienticket für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder. Alle Ausstellungsbereiche sind barrierefrei zugänglich und es gibt zwei Aufzüge, damit kommt ihr auch mit kleineren Kindern gut durch die neun Ausstellungsdecks. Die vielen Schiffsmodelle bieten sich als Einstieg für jüngere Besucherinnen und Besucher an.
Häufige Fragen
In welchem Gebäude befindet sich das Internationale Maritime Museum Hamburg?
Das Museum befindet sich im Kaispeicher B in der Koreastraße 1 in der HafenCity. Der Speicher wurde 1878/1879 gebaut, gilt als ältestes erhaltenes Speichergebäude Hamburgs und steht seit 2000 unter Denkmalschutz.
Was ist im Museum zu sehen?
Die Ausstellung basiert auf der Sammlung von Peter Tamm. Dazu gehören unter anderem Schiffsmodelle, Marinemalerei, Uniformen, Navigationsinstrumente und Werftbaupläne, außerdem Knochenschiffe, die französische Kriegsgefangene während der Napoleonischen Kriege gefertigt haben. Insgesamt gibt es über 12.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf neun Decks.
Ist das Museum barrierefrei?
Ja. Alle Ausstellungsbereiche sind barrierefrei zugänglich, es gibt zwei Aufzüge und barrierefreie WCs. Das Museum ist nach „Reisen für Alle“ zertifiziert.
Gibt es Führungen?
Ja, täglich finden öffentliche Führungen statt. Du meldest dich dafür an der Kasse an, die Führung kostet einen Aufpreis. Gruppenführungen werden über den Museumsdienst Hamburg angeboten.
Wer betreibt das Museum?
Das Internationale Maritime Museum Hamburg wird von der Peter Tamm sen. Stiftung betrieben.
Von hier aus
Rund um den Kaispeicher B kannst du die HafenCity weiter erkunden, hier sind einige Orte in der Nähe.
| Ort | Richtung | Entfernung | zu Fuß | |
|---|---|---|---|---|
| Süden | 0 m | ca. 1 Min. | ||
| Südwesten | 30 m | ca. 1 Min. | ||
| Süden | 40 m | ca. 1 Min. | ||
| Südwesten | 50 m | ca. 1 Min. | ||
| Südwesten | 70 m | ca. 1 Min. | ||
| Westen | 80 m | ca. 1 Min. |
Weitere Orte bis 1 km (18)
Entfernung in Luftlinie, Gehzeit geschätzt. Der Pfeil zeigt die Richtung von Internationales Maritimes Museum Hamburg aus (Norden oben).
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Quellen und Aktualität
Stand 04.10.2026 · 3 Quellen
Selbst besucht und fotografiert, zuletzt im Oktober 2026. Zuletzt bearbeitet am 4. Oktober 2026. Texte mit Unterstützung eines Sprachmodells verfasst und redaktionell geprüft.
- Internationales Maritimes Museum Hamburg – offizielle Website · imm-hamburg.de
- Wikipedia: Internationales Maritimes Museum Hamburg · de.wikipedia.org
- Wikipedia: Kaispeicher B · de.wikipedia.org

