Architektur · HafenCity
Automuseum Prototyp
Privat finanziertes Automuseum in der Hamburger HafenCity mit bis zu 50 seltenen deutschen Renn- und Sportwagen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt wurden.
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Das Automuseum PROTOTYP, auch bekannt als „Prototyp – Personen.Kraft.Wagen“, liegt an der Shanghaiallee in der Hamburger HafenCity. Die Dauerausstellung widmet sich deutschen Sport- und Rennwagen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt wurden. Bis zu 50 seltene Fahrzeuge sind hier zu sehen.
Das Museum ist privat finanziert und unabhängig, es kommt ohne staatliche Förderung aus. Gegründet wurde es von zwei Sammlern und 2008 eröffnet. Untergebracht ist es in einem ehemaligen Fabrikgebäude aus den Jahren 1902 bis 1907, das seit 2004 unter Denkmalschutz steht. Von außen fällt die rote Backsteinfassade mit Rundbogenfenstern auf. Vor dem Haus steht ein großes orange-blaues Schild mit dem Schriftzug „AUTOMUSEUM“ und einem dunklen Oldtimer-Cabriolet darauf.
Du musst dir die Fahrzeuge nicht nur anschauen. In einer Audiobox kannst du dir Motorengeräusche anhören, in einem echten Porsche 356 ist ein Fahrsimulator eingebaut, und in einer digitalen Bibliothek kannst du durch Fotoalben von Rennfahrern blättern.
Der Eingang liegt unter einem auskragenden Betonvordach neben der Hausnummer 7. Durch die Glastür blickst du in ein helles Foyer mit einer Treppe. Rechts daneben steht eine dunkle Metallwand mit dem Schriftzug „PROTOTYP“. Das Museum ist als barrierefrei für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer zertifiziert. Wer mit einer Gruppe kommt, kann eine Führung buchen.
Die Räume werden auch als Eventlocation für bis zu 1.400 Personen genutzt. Gleich in der Nähe liegen das Internationale Maritime Museum Hamburg und der Lohsepark.
Bilder
Eigene Aufnahmen, zuletzt Juni 2025 · Fotos: © Andreas Kirchner. Fotos verwenden oder beauftragen
Was es zu sehen gibt
Im Mittelpunkt stehen bis zu 50 seltene deutsche Renn- und Sportwagen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt wurden. Probier unbedingt die interaktiven Angebote aus: In der Audiobox hörst du Motorengeräusche, im Fahrsimulator sitzt du in einem echten Porsche 356, und in der digitalen Bibliothek kannst du Fotoalben von Rennfahrern ansehen. Auch das Gebäude lohnt einen Blick, denn die denkmalgeschützte Backsteinfabrik mit ihren Rundbogenfenstern stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Geschichte
Am Standort an der Shanghaiallee entstand bereits 1836 eine Fabrik. Ab 1855 wurde hier zum ersten Mal in Deutschland Hartgummi hergestellt. Das heutige Gebäude wurde von 1902 bis 1907 als Fabrik der Hartgummifirma „Kautschukwerke Dr. Heinr. Traun & Söhne vormals Harburger Gummi-Kamm-Compagnie“ errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es bis 1951 wiederaufgebaut und danach von einem grafischen Betrieb genutzt. Seit 2004 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. 2008 eröffnete hier das Automuseum PROTOTYP.
Gut zu wissen
Das Museum liegt in der Shanghaiallee 7 in der HafenCity. Mit dem Bus 111 fährst du bis zur Haltestelle Koreastraße, außerdem erreichst du es mit den U-Bahn-Linien U1 und U4. Vom Hauptbahnhof aus läufst du etwa 20 Minuten. Den Eingang findest du unter dem Betonvordach neben dem großen Schild mit der Aufschrift „EINGANG ENTRANCE“. Das Haus ist als barrierefrei für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer zertifiziert, und Begleitpersonen mit entsprechendem Ausweis haben freien Eintritt. Führungen buchst du mindestens eine Woche im Voraus über das Kontaktformular auf der Website des Museums.
Mit Kindern
Für Kinder von 4 bis 14 Jahren gibt es einen eigenen Tarif, außerdem eine Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder. Mit der Audiobox voller Motorengeräusche und dem Fahrsimulator in einem echten Porsche 356 können auch jüngere Gäste die Ausstellung selbst ausprobieren.
Häufige Fragen
Was zeigt das Automuseum PROTOTYP?
Die Dauerausstellung widmet sich deutschen Sport- und Rennwagen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt wurden. Zu sehen sind bis zu 50 seltene Renn- und Sportwagen. Dazu kommen interaktive Angebote wie eine Audiobox mit Motorengeräuschen, ein Fahrsimulator in einem echten Porsche 356 und eine digitale Bibliothek mit Fotoalben von Rennfahrern.
Ist das Museum barrierefrei?
Ja, das Museum ist als barrierefrei für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer zertifiziert. Begleitpersonen haben mit entsprechendem Ausweis freien Eintritt.
Wie komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Museum?
Du kannst den Bus 111 bis zur Haltestelle Koreastraße nehmen oder mit den U-Bahn-Linien U1 und U4 fahren. Vom Hauptbahnhof aus sind es etwa 20 Minuten zu Fuß.
Kann ich eine Führung buchen?
Ja. Führungen buchst du mindestens eine Woche im Voraus über das Kontaktformular des Museums.
In was für einem Gebäude befindet sich das Museum?
Das Museum ist in einem ehemaligen Fabrikgebäude untergebracht, das von 1902 bis 1907 für eine Hartgummifirma errichtet wurde. Das Gebäude steht seit 2004 unter Denkmalschutz.
Von hier aus
Nur wenige Gehminuten vom Museum entfernt liegen weitere Ziele in der HafenCity, etwa das Internationale Maritime Museum Hamburg und der Lohsepark.
| Ort | Richtung | Entfernung | zu Fuß | |
|---|---|---|---|---|
| Südwesten | 150 m | ca. 2 Min. | ||
| Norden | 160 m | ca. 3 Min. | ||
| Südwesten | 170 m | ca. 3 Min. | ||
| Westen | 170 m | ca. 3 Min. | ||
| Westen | 170 m | ca. 3 Min. | ||
| Westen | 170 m | ca. 3 Min. |
Weitere Orte bis 1 km (18)
Entfernung in Luftlinie, Gehzeit geschätzt. Der Pfeil zeigt die Richtung von Automuseum Prototyp aus (Norden oben).
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Quellen und Aktualität
Stand 02.10.2026 · 4 Quellen
Selbst besucht und fotografiert, zuletzt im Juni 2025. Zuletzt bearbeitet am 2. Oktober 2026. Texte mit Unterstützung eines Sprachmodells verfasst und redaktionell geprüft.
- Automuseum PROTOTYP – Startseite · prototyp-hamburg.de
- Automuseum PROTOTYP – Besuchsinformationen · prototyp-hamburg.de
- Automuseum PROTOTYP – Concept · prototyp-hamburg.de
- Wikipedia (en): Prototype Museum (Hamburg) · en.wikipedia.org
