Schöne Orte in Hamburg

Straße · Altstadt

Spitalerstraße

53,55201° N · 10,00291° O

  • Eintritt frei
  • draußen
  • mit Kindern
Belebte Fußgängerzone mit Geschäftshäusern, Passanten, Hängeleuchten über der Straße und Kirchturm im Hintergrund
© Andreas Kirchner, September 2026

Die Spitalerstraße ist eine belebte Fußgängerzone in der Hamburger Altstadt. Sie führt von der Mönckebergstraße Richtung Hauptbahnhof und ist von Kontorhäusern aus der Zeit um 1906 bis 1909 geprägt.

Die Spitalerstraße liegt im Stadtteil Altstadt und zählt zu den bekannten Einkaufsstraßen Hamburgs. Sie verbindet die Mönckebergstraße und den Gerhart-Hauptmann-Platz mit dem Glockengießerwall und dem Steintorwall gegenüber dem Hauptbahnhof. Wer vom Bahnhof in die Innenstadt geht, kommt hier also fast zwangsläufig vorbei.

Seit dem 7. September 1968 ist die Straße eine Fußgängerzone. Wenn du in der Spitalerstraße stehst, blickst du auf eine breite, gepflasterte Fläche. In der Mitte verläuft eine helle Pflasterlinie, links und rechts reihen sich mehrgeschossige Geschäftshäuser. Über der Straße hängen Leuchten an Spannseilen. Viele Menschen sind in beide Richtungen unterwegs, oft mit Einkaufstaschen. Auf der einen Seite fällt ein Kaufhaus mit dunkler Klinker- und Natursteinfassade und dem senkrechten Schriftzug „Peek & Cloppenburg“ auf, gegenüber steht ein Eckgebäude mit grüner Fassade. Weiter hinten sieht man Sonnenschirme, Bäume und einen spitzen Kirchturm.

Ihr heutiges Gesicht bekam die Straße Anfang des 20. Jahrhunderts. Nach der Cholera-Epidemie von 1892 wurde sie saniert, und die meisten Kontor- und Geschäftshäuser entstanden zwischen 1906 und 1909. Zu den prägenden Bauten gehören der Barkhof, das Südseehaus, die Semperhäuser und die Seeburg.

Die Geschichte der Straße reicht aber deutlich weiter zurück. Ihr Name erinnert an das Hospital St. Georg, zu dem der Weg vor der Stadtmauer führte. Schon auf dem Hamburger Stadtplan von 1320 ist sie als „Spitaler Strate“ eingetragen.

Die Straße ist stark besucht. Bei einer Zählung im Jahr 2015 wurden samstags 13.070 Passanten pro Stunde erfasst. Um die Belange der Straße kümmert sich die Werbegemeinschaft Spitalerstraße Partnerschaft e.V.

Was es zu sehen gibt

Achte beim Bummeln auf die Kontorhäuser, die das Straßenbild prägen, darunter der Barkhof, das Südseehaus, die Semperhäuser und die Seeburg. Die meisten dieser Bauten entstanden zwischen 1906 und 1909. Sieh dir auch den Blick entlang der Straße an: die breite Pflasterfläche mit der hellen Mittellinie, die an Spannseilen hängenden Leuchten und im Hintergrund die Bäume und ein spitzer Kirchturm.

Geschichte

Der Name der Spitalerstraße geht auf das Hospital St. Georg zurück, zu dem der Weg vor der Stadtmauer führte. Auf dem Hamburger Stadtplan von 1320 ist die Straße bereits als „Spitaler Strate“ verzeichnet. 1509 wurde an der Straße das Hiob-Hospital gegründet. Das Spitaler Tor in der Stadtmauer wurde 1620 geschlossen. Nach der Cholera-Epidemie von 1892 wurde die Straße saniert, und die meisten Kontor- und Geschäftshäuser, die sie bis heute prägen, entstanden 1906 bis 1909. Der Barkhof wurde 1944 zerstört und bis 1951 wieder aufgebaut. Am 7. September 1968 wurde die Spitalerstraße zur Fußgängerzone.

Gut zu wissen

Die Spitalerstraße ist eine Fußgängerzone und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Vom Hauptbahnhof aus erreichst du sie über den Glockengießerwall und den Steintorwall, am anderen Ende geht sie in die Mönckebergstraße und den Gerhart-Hauptmann-Platz über. Samstags kann es sehr voll werden, bei einer Zählung 2015 waren es 13.070 Passanten pro Stunde. Weitere Informationen findest du auf der Website der Standortgemeinschaft: https://www.spitalerstrasse.de/

Häufige Fragen

Woher hat die Spitalerstraße ihren Namen?

Der Name geht auf das Hospital St. Georg zurück, zu dem der Weg vor der Stadtmauer führte.

Seit wann ist die Spitalerstraße eine Fußgängerzone?

Seit dem 7. September 1968.

Wo liegt die Spitalerstraße?

Sie liegt in der Hamburger Altstadt (20095 Hamburg) und verbindet die Mönckebergstraße und den Gerhart-Hauptmann-Platz mit dem Glockengießerwall und dem Steintorwall gegenüber dem Hauptbahnhof.

Welche bekannten Gebäude stehen an der Spitalerstraße?

Zu den prägenden Kontorhäusern gehören unter anderem der Barkhof, das Südseehaus, die Semperhäuser und die Seeburg. Die meisten Kontor- und Geschäftshäuser der Straße entstanden 1906 bis 1909.

Wie stark ist die Spitalerstraße besucht?

Bei einer Zählung im Jahr 2015 wurden samstags 13.070 Passanten pro Stunde gezählt.

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